2 Monate Zahlungspause
Versandkostenfrei ab 30 €
Ratenzahlung
Kauf auf Rechnung
 

Pod Systeme im Test

1. Was ist ein Pod Kit?
2. Wie funktioniert ein Pod Kit?
3. Was ist der Unterschied zur herkömmlichen E-Zigarette?
4. Beste Pod Systeme 2022 im Vergleich
5. Wie pflege ich mein Pod Kit?
6. Fazit

Was ist ein Pod Kit

Seinen Durchbruch feierte das Pod Kit vor nicht all zu langer Zeit mit Geräten, wie der Uwell Caliburn oder der GeekVape Wenax Stylus. Von der ersten Minute an wussten die Geräte mit Ihrer Größe und Alltagstauglichkeit zu überzeugen. Vor allem die besonders handlichen Geräte im Hosentaschen-Format dampften sich schnell in die Herzen der Vaper. Neben den Kleinst E-Zigaretten gewannen auch die etwas größeren und somit leistungsstärkeren Modelle schnell an Popularität. Der Durchbruch gelang Smok mit dem RPM40 Pod Kit. Der Mix aus kleiner Bauform und vergleichsweise hoher Leistung war der Startschuss einer nicht enden wollenden Reihe weiterer Pod Systeme. Um zwischen den mittlerweile zahlreichen Modellen den Überblick zu behalten, haben wir alle vielversprechenden Pod Systeme getestet und ein Top 5 Ranking erstellt. Neben den besten Pod Kits, haben wir auch eine Reihe an Tipps und Hinweisen zusammengetragen, wie Sie das perfekte Pod System für Ihre Ansprüche finden.

Wie funktioniert ein Pod Kit?

Im Prinzip funktioniert ein Pod System wie jede andere E-Zigarette. Liquid wird mittels einer Heizspule erhitzt und so verdampft. Rundherum um die Heizspule befindet sich eine hitzebeständige Watte, welche das Liquid aufsaugt. Die Heizspirale und die Watte befinden sich dabei meistens in einem separaten Coil, damit man diesen schnell und einfach tauschen kann. Dieser Coil wird meistens in einen Pod aus Glas oder Kunststoff eingesetzt. Der Pod Tank dient in der Regel dazu eine Gewisse Menge Liquid aufzunehmen, damit nicht bei jedem Zug aufs neue Liquid nachgefüllt werden muss.

Der Pod, welcher den Coil (Verdampferkopf) enthält, sorgt also im Endeffekt dafür, das Liquid zu erhitzen und zu verdampfen. Seine Leistung bezieht der Pod vom Akku oder Akkuträger. In diesen lässt sich der Pod einsetzen. Der Akkuträger verfügt bei Pod Systemen meistens über einen integrierten Akku. Je nach Größe und Bauform kann die maximale Leistung stark variieren.

Was ist der Unterschied zur herkömmlichen E-Zigarette?

In der Funktionsweise unterscheidet sich ein Pod System und die normale E-Zigarette kaum bis gar nicht. Bei beiden wird, wie eingangs beschrieben, Liquid auf die eine oder andere Weise verdampft. Der Unterschied bei den Geräte ist die Art, wie Verdampfer und Akkuträger verbunden werden. Bei den meisten E-Zigaretten haben Akkuträger und Verdampfer ein 510er Gewinde, mittels welchem beide verbunden werden. Ein Akkuträger lässt sich also mit jedem Verdampfer nutzen, welcher einen 510er Anschluss hat und anders herum.

Beim Pod Kit hingegen ist der Verdampfer (Pod) passgenau auf den Akku zugeschnitten. Mittels eines Magneten oder Clips wird der Pod Verdampfer mit dem Akkuträger verbunden. Zwar lässt sich deswegen nur eine Pod mit genau einem Akkuträger nutzen, dafür sind beide aber perfekt aufeinander abgestimmt. Desweiteren lässt sich durch die Bauart ein Pod System weitaus kompakter und kleiner gestalten, da Elemente, wie die Airflow platzsparend im Akkuträger verbaut werden können.

Vorteile Pod Kit:
-Kompakt und handlich
-Verdampfer und Akkuträger perfekt aufeinander abgestimmt

Nachteile Pod Kit:
-Nicht kompatibel mit anderen Verdampfern

Vorteile E-Zigarette:
-Geräte nahezu beliebig kompatibel
-Individuelle Lösungen möglich

Nachteile E-Zigarette:
-Oft groß und unhandlich
-Geräte unter Umständen nicht gut aufeinander abgestimmt

Beste Pod Systeme 2022 im Vergleich

Welches Pod System für wen das beste ist lässt sich pauschal schwer beantworten. Jeder Dampfer hat unterschiedliche Anforderungen an seine E-Zigarette. So gibt es z.B. Unterschiede in der Leistung, dem Akku, ob ein Display vorhanden ist und viele weitere. Aus diesem Grund haben wir die gängisten Anforderungen an Pod E-Zigaretten zusammengetragen und für jede das perfekte Kit herausgesucht. Für eine individuelle Beratung stehen wir Ihnen gerne telefonisch, per Mail und in unseren Stores zur Verfügung.

 

 

Uwell Caliburn G

Caliburn G

Aspire Nautilus Prime X Kit

Nautilus Prime X

Voopoo Drag X Pro

Drag X Pro

GeekVape Obelisk 60

Obelisk 60

GeekVape Wenax K1

Wenax K1

Hersteller Uwell Aspire Voopoo GeekVape GeekVape
Akku 690 mAh 1x 18650 1x 21700 2.200 mAh 600 mAh
Leistung max. 18 Watt 1 - 60 Watt 5 - 100 Watt 5 - 60 Watt 9 - 16 Watt
Regelbare Leistung ja ja ja ja ja
Airflow Control (AFC) ja ja ja ja nein
Tankvolumen 2ml 4ml/4,5ml 5,5ml 4ml 2ml
Befüllsystem Bottomfill Sidefill Sidefill Sidefill Bottomfill
Feuertaster ja ja ja ja ja
Zugautomatik ja nein ja nein ja
Coils (Lieferumfang) 1,0 Ohm 0,7 Ohm/0,3 Ohm 0,15 Ohm/0,2 Ohm 0,4 Ohm/0,5 Ohm 0,8 Ohm/1,2 Ohm
Modus VW VW, VV, Bypass VW, Smart, RBA, TC VW, TC, Bypass VW
DL/MTL MTL DL/MTL DL/MTL DL MTL
Maße 22,5 mm x 108,3 mm x 22,5 mm 45 mm x 90 mm x 25 mm  28,8 mm x 134,5 mm x 34,5 mm 24 mm x 97 mm x 47,5 mm 26 mm x 114,6 mm x 15 mm
Preis ca. 27,95€ ca. 39,95€ ca. 48,95€ ca. 44,95€ ca. 21,95

Uwell Caliburn G

Die Uwell Caliburn G ist mittlerweile die 3. Generation der beliebten Reihe. Auch die Caliburn G ist kompakt und handlich gebaut und verschwindet in jeder Hosentasche. Im Vergleich zur 1. Generation ist der Akku um einiges Größer (690 mAh) und auch der Geschmack ist dank UN2 Mesh Coils nochmal verbessert worden. Die Handhabung ist wie gewohnt einfach. Es muss zum Betrieb nichts eingestellt werden und die E-Zigarette verfügt über eine Zugautomatik. Mit an Board ist ein zukunftssicherer USB-C Anschluss für schnelles und sicheres Aufladen.

Sowohl ein 0,8 Ohm UN2 Mesh Coil, wie auch ein 1,0 Ohm Coil sind für das Pod System erhältlich. Beide Coils sind für MTL-Züge ausgelegt, liefern aber trotzdem einen unglaublich guten Geschmack. Beim Caliburn G Set sind die Coils, im Vergleich zur ersten Generation separat tauschbar. Man muss also nicht jedes mal den komplatten Pod tauschen, sondern nur den Coil.

Fazit:
Geschmacklich macht die Caliburn G einiges besser als die Vorgänger. Auch das Befüllen und der größere Akku sprechen für diese Caliburn. Doch trotz des größeren Akkus geht dem Gerät irgendwann die Puste aus. Einen ganzen Tag dampfen, ohne aufzuladen ist eher Wunschdenken als Realität. Auch der kleine Tank mit nur 2 ml
Volumen muss oft aufgefüllt werden. Doch gerade die einfache Bedienung und spartanische Ausstattung machen das Gerät perfekt für Einsteiger. Auch Dampfer, welche ein handliches Zweitgerät für die Hosentasche suchen sollten einmal einen Blick auf die Caliburn G werfen. Betrachtet man jedoch, was für den niedrigen Preis geboten wird, kann man mit der Uwell Caliburn G wenig bis gar nichts falsch machen. Wer jedoch den ganzen
Tag dampfen möchte sollte sich eine zweite Caliburn zulegen oder stets eine Steckdose parat haben.


Aspire Nautilus Prime X

Unter dem Namen Nautilus vertreibt Aspire eine große Reihe an Geräten und Verdampfern. Der Grund dafür ist die unglaubliche Beliebtheit der gleichnamigen Coils. Der Name Nautilus steht in der Dampferwelt für geschmacklich hervorragende MTL Coils mit guter Haltbarkeit. Die neue Prime X kombinert die beliebten Coils mit einem wechselbaren Akku und einer angenehmen Haptik mit hochwertigen Leder Inlays. Für einen Preis von unter 40€ bietet die E-Zigarette ein Display, wechselbaren Pod, schöne Leder Elemente und eine Leistung von bis zu 60 Watt.
Neben den Nautilus Coils können auch die Aspire BP Coils genutzt werden. Für jeden Coil wird ein passender Pod mit 4,5 ml und 4 ml Tankvolumen mitgeliefert. Beide Coils sind auf ihren Gebieten absolute Spitze und liefern einen sensationellen Geschmack. Der Akku ist wechselbar, kann aber auch über einen USB-C Anschluss dank Fast-Charge schnell aufgeladen werden.

Fazit:
Sowohl Einsteiger, als auch Veteranen werden mit dem Aspire Nautilus Prime X Kit Ihren Spass haben. Sowohl DL, als auch MTL ist für das Kit kein Problem. Der große Tank sorgt für viel Dampf ohne aufzufüllen und die Befüllung ist gut gelöst. Zum Befüllen muss der Pod jedoch aus der E-Zigarette entnommen werden und der Liquidstand ist teilweise schwer zu erkennen.


Voopoo Drag X Pro

Die Voopoo Drag X Pro ist der direkte Nachfolger vom Drag X Kit. Wie sein Vorgänger ist auch das neue Pod System im schlanken Tube Modus gestaltet und kann einen Akku tragen. Die Neuauflage kann jedoch die größeren 21700 Akkus nutzen, was zu einer besseren Akkuleistung führt. Der neue im Kit befindliche Pod ist der erste Pod mit einem Sidefill System. Das heisst, dass der Pod zum befüllen nicht heraus genommen werden muss. Zwar ist das Befüllen nicht optimal gestaltet, stellt jedoch eine klare Verbesserung dar. Die mitgelieferten TPP Mesh Coils liefern einen sehr guten Geschmack und machen je nach Coil jede Menge Dampf. Es können aber auch die PnP Coils und der gleichnamige Pod genutzt werden. Aus diesem Grund kann das Kit auch zum Backendampfen (MTL) genutzt werden.

Die Zugautomatik stellt ein absolutes Novum in dieser Klasse von E-Zigaretten dar. Diese funktioniert zuverlässig, bei schwachem Zug kann es aber zu Aussetzern kommen. Auch der neue GENE.FAN 3.0 Chip in Kombination mit einem großen Farbdisplay kann mit guter Leistung überzeugen. Das automatische einstellen der Leistung im SMART Modus funktioniert einwandfrei.

Fazit:
Vor allem Dampfer, welche eine kleine Alternative zur großen E-Zigarette suchen, dürften Ihre Freude mit dem Kit haben. Das Set liefert alles, was man zum Dampfen braucht und die Auswahl an Coils ist ordentlich. Die Kompatibilität zum PnP Pod macht das Kit auch MTL-fähig, was durchaus einige Nutzer freuen dürfte. Zwar lässt das Befüllsystem noch Wünsche offen, ist aber besser, als bei vielen anderen Pod Systemen. Allen in allem ist das Voopoo Drag X Pro Kit eine gute Allday E-Zigarette, sowohl für Einsteiger, als auch für erfahrene Nutzer.


GeekVape Obelisk 60

Das GeekVape Obelisk 60 Kit stellt die kleinste Version der neuen Obelisk Reihe dar. Zwar verzichtet man beim neuen Kit auf die Ultra-Fast-Charge Funktion vom Obelisk 120, spendierte dem Kit aber immerhin eine "normale" Fast-Charge Funktion über USB-C. Das Set verfügt über ein großes Display und eine angenehme Haptik mit gutem Grip. Die maximale Leistung liegt bei 60 Watt, welche von einem 2.200 mAh Akku gespeist wird. Der Geschmack der P Series Coils ist wie gewohnt sehr intensiv und auch die Dampfentwicklung ist nicht zu verachten. Der Pod fasst 4 ml und wird über ein Sidefill System befüllt. Zum Befüllen muss der Pod dem Akkuträger jedoch entnommen werden. Die Airflow ist wie gewohnt á la GeekVape konstruiert. Die AFC ist stufenlos einstellbar und auslaufsicher, dank Top-to-Bottom Aufbau.

Fazit:
Wer auf der Suche nach einem kompakten und handlichen Pod System für den Alltag ist, ist mit dem GeekVape Obelisk 60 Kit bestens beraten. Man erhält guten Geschmack, gepaart mit einer auslaufsicheren Airflow und einem übersichtlichen OLED-Display. Das Befüllen vom Kit ist jedoch nicht optimal gestaltet, da der
Pod jedes mal entnommen werden muss. Dafür fasst der Pod viel Liquid, was ein allzu häufiges auffüllen unnöig macht. Auch die Leistung ist nicht das non plus ultra auf dem Markt. Andere Geräte, wie das Nord 4 haben 20 Watt mehr Leistung, obwohl der Akku um 200 mAh kleiner ist.


GeekVape Wenax K1

Wie auch Uwell, kann auch GeekVape mit einem besonders kleinen Pod System aufwarten. Das GeekVape Wenax K1 Pod Kit verfügt über einen 600 mAh Akku und hat eine Ausgangsleistung zwischen 9 bis 16 Watt. Die Ausgangsleistung kann individuell in drei Leistungsstufen eingestellt werden. Zum aufladen ist ein USB-C Anschluss mit an Board. Für Dampf sorgen die GeekVape K1 Pods mit integriertem G Series Coil. Wahlweise kann der 0,8 Ohm oder 1,2 Ohm Coil genutzt werden. Aufgefüllt wird der Pod über ein integriertes Sidefill System, welches jedoch nur genutzt werden kann, wenn der Pod dem Akku entnommen wird. Als reines MTL-Kit hat das Wenax K1 Set einen straffen Zug, welcher stark an herkömmliche Zigaretten erinnert. Die Coils können allerdings nicht einzeln getauscht werden. Da der Coil in den Pod integriert ist, muss stets der ganze Pod ausgetauscht werden.

Fazit:
Wie auch die Uwell Caliburn G, ist auch das GeekVape Wenax K1 Kit gut für die Hosentasche geeignet. Die geringen Maße sorgen für einen guten Begleiter für den Alltag. Auch der Geschmack weiß durchaus zu überzeugen. Die integrierten G Series Coils kamen auch schon in anderen Modellen zum Einsatz und erfreuen sich größter Beliebtheit. Die Zugautiomatik funktioniert einwandfrei und ist durchaus praktisch. Der Pod fasst jedoch nur 2 ml Liquid, was dazu führt, dass das Gerät oft nachgefüllt werden muss. Auch der Akku hält in den wenigsten Fällen einen ganzen Tag durch. Genau wie das Gerät von Uwell eignet sich das GeekVape Wenax K1 Kit am besten als paralleles Gerät zu einer etwas größeren E-Zigarette. Denn ohne Steckdose in der Nähe steht man schnell ohne Akku dar. Da die Wenax K1 jedoch noch günstiger ist, als das Pendant von Uwell, macht man keinen Fehler, wenn man sich das Pod System zulegt. Man erhält sehr guten Geschmack und ein angenehmes Zugverhalten zum unschlagbaren Preis.


Wie pflege ich mein Pod Kit?

Der Pflegeaufwand für ein Pod System ist im normalfall relativ gering. Da der Pod meistens sehr simpel und unkomnpliziert aufgebaut ist, gibt es wenig Probleme mit auslaufendem Liquid und Rückständen vom dampfen. Wer sein Pod Kit jedoch lange nutzen möchte kommt um ein wenig Pflege der E-Zigarette nicht drum herum.

1. Den Coil tauschen

Die im Coil befindliche Watte wird mit der Zeit porös und es bilden sich Ablagerungen vom Liquid und Aroma. Nach einer Gewissen Zeit fängt auch der beste Coil an verbrannt zu schmecken. Spätestens dann ist es höchste Zeit den Coil auszuwechseln. Je nach Hersteller befindet sich ein Ersatz Coil im Lieferumfang der Pod E-Zigarette. Ansonsten sind die Verdampferköpfe für alle Geräte separat in unserem Shop erhältlich.

2. Liquid Rückstände entfernen

Mit der Zeit sammeln sich Rückstände vom Liquid und Kondensat in der Airflow vom Gerät. Diese sollten regemäßig entfernt werden. Macht man dies nicht, kann es passieren, dass diese auslaufen und sich über die Hände oder die E-Zigarette verteilen.

3. Pod Kit richtig aufladen

Die meisten Hersteller von Pod Systemen empfehlen, die Geräte vollständig zu entladen und anschließend wieder zu 100% aufzuladen. Dadurch steigt die Lebensdauer des Akkus merklich und man vermindert die Wahrscheinlichkeit eines Defekts erheblich.


Fazit

Da jeder Dampfer andere Erwartungen an ein Pod System hat, ist es für uns schwierig eine eindeutige Kaufempfehlung auszustellen. Wir können jedoch mit einer Reihe von Vorschlägen aufwarten, welche beim Kauf helfen können.

 

Zuletzt angesehen